Podcast für digitale Balance
#13 D-DAYS · 8 Kräfte, die uns in den digitalen Sog pushen
(1/8): Reizüberflutung · Gewöhnung ist keine Anpassung
Und warum in der Reizflut ausgerechnet das Handy noch zu dir durchkommt
Reizüberflutung erschöpft dein Nervensystem, auch wenn du dich gar nicht gestresst fühlst. Dein Kopf hört den Lärm irgendwann nicht mehr. Dein Körper schon. Angefangen hat diese Folge mit einer Schülerin. Sie fragte mich, ob KI-Früchte schlecht für Kinder sind. Und ich, Life Coach für digitale Balance, hatte noch nie davon gehört. Warum das kein Versäumnis ist, sondern eine glückliche Fähigkeit in der heutigen Zeit, und was die Lärmforschung mit deinem Smartphone zu tun hat: Folge 13 startet die achtteilige Serie über die Kräfte, die uns in den digitalen Sog pushen. Kraft 1 ist die Reizüberflutung.
In dieser Folge:
Alle Quellen und den ausführlichen Blogartikel findest du weiter unten.
Eigentlich willst du weniger scrollen. Aber irgendwie passiert es trotzdem wieder: jeden Abend, jeden Morgen und zwischendurch. Ein Verbot oder ein Bildschirmzeit-Limit bringt dich nicht wirklich weiter, sondern erst das Verstehen, warum du überhaupt zum Handy greifst. Hier beginnt der Weg raus aus der Handyfalle.
Dienstags verstehen, donnerstags rausgehen. D-Days for Detox, dein Podcast für digitale Balance.
„Ich hab doch keinen Stress mit all dem.“ Diesen Satz höre ich oft. Und wahrscheinlich stimmt er sogar. Nur bedeutet er nicht, was die meisten denken. Hör rein. ↓
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Dieser Blogbeitrag ersetzt nicht das Hören des Podcasts. Er dient dazu, die Themen im Anschluss noch einmal in Ruhe nachzulesen und zu vertiefen. ↓
Gewöhnung ist keine Anpassung. Das ist der Satz, um den sich Folge 13 der D-Days dreht. Und er sagt Folgendes:
Du kannst dich an einen Dauerreiz gewöhnen. Dein Kopf blendet ihn irgendwann aus, er meldet ihn nicht mehr, er stuft ihn als unwichtig ein. Das ist die Gewöhnung, und sie funktioniert erstaunlich gut.
Was dabei aber nicht passiert: dass der Reiz aufhört zu wirken. Herzschlag, Blutdruck und Muskelspannung reagieren weiter, auch nach Jahren. Sie bekommen die Entwarnung nie, die dein Kopf sich längst gegeben hat.
Gewöhnung heißt also nur, dass du es nicht mehr merkst. Nicht, dass es dir nichts mehr ausmacht.
Ich schreibe das als jemand, die sich lange selbst belogen hat. Denn wenn mich früher jemand gefragt hätte, ob mich das Radio beim Frühstück stresst, hätte ich gelacht.
„Ich hab doch keinen Stress mit all dem.“
Ich bekomme diesen Satz in den verschiedensten Gesprächen zu hören. Und ich glaube den Menschen, die ihn sagen. Sie fühlen sich nicht gestresst. Sie fühlen sich normal.
Ich habe mich in meinen Hochphasen der Überlastung auch nicht gestresst gefühlt. Ich habe funktioniert. Und genau das ist der Punkt.
Bevor wir weitergehen, eine Relativierung, die mir wichtig ist! Bevor du denkst, wir müssten das Urbane verlassen und in die stille Einöde ziehen: Dein Nervensystem ist sehr wohl für Reize und Alarme ausgelegt. Denn das Leben unserer Vorfahren war alles andere als entspannt. Es war unsicher, körperlich hart, oft lebensbedrohlich. Wer damals Angst hatte, hatte gute Gründe.
Alarm kann dein Körper also. Er ist ziemlich gut darin.
Woran er scheitert, ist etwas anderes. Dein Körper arbeitet im Rhythmus von Anspannung und Entspannung. Erst der Alarm, dann das Signal, dass der Alarm vorbei ist.
Genau an diesen zweiten Teil kommt dein Alltag kaum noch heran.
Hier wird es besonders interessant: Die Evidenz stammt nicht aus der Digitalforschung, sondern aus der etablierten Lärmforschung – und es gibt klare Parallelen zur ständigen digitalen Reizüberflutung.
Menschen, die an einer stark befahrenen Straße wohnen, gewöhnen sich subjektiv oft schon nach wenigen Nächten an den Lärm. Sie nehmen ihn bewusst kaum noch wahr und sagen Sätze wie „Mich stört das überhaupt nicht“.
Was sich jedoch nicht gewöhnt, ist der Teil des Körpers, den du nicht beeinflussen kannst: Der Herzschlag beschleunigt sich, der Blutdruck steigt, die Muskelspannung nimmt zu und Stresshormone werden ausgeschüttet, selbst im Schlaf, ohne bewusste Weckreaktion.
Studien zeigen, dass diese unwillkürlichen Körperreaktionen und die Belastung für Herz und Kreislauf auch nach vielen Jahren nicht nachlassen. Die Gewöhnung findet vor allem im bewussten Denken statt, während das unwillkürliche Nervensystem sich kaum oder gar nicht daran anpasst.
Ähnlich verhält es sich bei digitaler Reizüberflutung durch ständige Benachrichtigungen, Multitasking oder Social Media: Viele gewöhnen sich bewusst daran, doch der Körper bleibt in einem chronischen, niedrigschwelligen Stresszustand mit anhaltend erhöhten Stresshormonen und Erschöpfung.
Genau deshalb gilt: Gewöhnung ist keine echte Anpassung.
Dein Kopf blendet den Lärm irgendwann aus – dein Körper tut es nicht.
Und nein, ich vergleiche dein Handy jetzt nicht mit einer Autobahn. Der Lärm ist ein Bild, kein Beweis. Aber er zeigt eines sehr deutlich: „Ich merke es nicht“ und „Es passiert nichts“ sind zwei völlig verschiedene Dinge.
Lärmforschung (Hauptquelle): Cardiovascular effects of environmental noise exposure – Thomas Münzel et al.
Digitale Reizüberflutung & Stress: Information Overload and Mental Health
Um dir die permanente Reizüberflutung in deinem Leben zu veranschaulichen, schlage ich vor, dass du sie dir wie eine volle Badewanne vorstellst. Es läuft ständig Wasser nach, aber das Überlaufventil lässt genauso viel wieder herauslaufen. Die Wanne läuft nie über. Aber sie wird auch nie leer. Sie bleibt randvoll.
So fühlt sich ein Nervensystem an, das nie ganz runterkommt. Es kippt nicht um. Du funktionierst ja irgendwie noch. Aber du kommst auch nie wirklich zur Ruhe.
Und weißt du, wo dir das auffällt? Nicht im Lärm. Im Lärm funktionierst du einfach weiter.
Es fällt dir in der Stille auf. Erst wenn es still wird, merkst du, wie laut es in dir geworden ist. Wie dein Kopf sofort den nächsten Reiz fordert. Wie unruhig deine Hände werden.
Die Stille zeigt dir den Wasserstand deiner Reizbadewanne.
Wenn nicht die Reize selbst das Hauptproblem sind, sondern das Fehlen eines Schlusspunkts, dann brauchst du kein gnadenloses Verzichtsprogramm. Sondern einen klaren Ort und eine klare Zeit, an dem kein Alarmzustand herrscht – also echte Entspannung.
Genau das ist die digitale Balance, die ich mit den D-Days verfolge. Und ich setze dabei bewusst auf die Natur. Nicht, weil sie romantisch wäre. Sondern weil sie etwas bietet, das sonst fast nichts in deinem Alltag liefert: Reize, die nichts von dir wollen, dir aber viel geben.
Eine Meta-Analyse aus dem Jahr 2021 hat 31 Studien zu Aufenthalten in der Natur ausgewertet. Sie zeigt, dass der Blutdruck leicht sinkt, der Cortisol-Spiegel im Speichel zurückgeht und sich die Herzratenvariabilität in Richtung Erholung verschiebt.
Die Effekte sind nicht überwältigend und sie sind bei jedem Menschen unterschiedlich stark. Die Forschenden selbst betonen, dass die Studien sehr unterschiedlich ausfallen und es mögliche Verzerrungen in den Ergebnissen gibt. Trotzdem sind die positiven Veränderungen nachweisbar und körperlich spürbar, nicht nur gefühlt.
Deshalb gibt es bei den D-Days for Detox jeden Donnerstag einen Silent Walk. Nicht, weil Stille und Natur so schön sind, sondern weil dein Körper einen Ort braucht, an dem der Alarm endlich vorbei ist.
Meta-Analyse 2021 zu Natur und Stress (die zentrale Quelle im Text): → The effect of exposure to the natural environment on stress reduction: A meta-analysis (Yao et al., Urban Forestry & Urban Greening, 2021) (Zeigt Senkung von Cortisol, Blutdruck und Verbesserung der HRV mit den genannten Einschränkungen.)
Zusätzliche starke Übersicht zu Natur-Effekten: → Associations between Nature Exposure and Health (Jimenez et al., 2021)
Und jetzt kommt das eigentlich Verrückte: Eigentlich müsste die Dauerflut uns vom Handy wegtreiben. Wer den ganzen Tag beschallt und überreizt wird, müsste sich doch nach Stille sehnen. Aber oft passiert genau das Gegenteil.
Ein überreiztes, erschöpftes Nervensystem greift häufig erst recht zum Handy. Aus Selbstschutz hat dein Kopf längst aufgehört, die meisten Plakatwände, Bildschirme im Wartezimmer oder Werbung an der Ampel bewusst wahrzunehmen. Die Wanne füllen sie trotzdem weiter, du merkst es nur nicht mehr.
Eine Sache aber kommt immer bei dir an: Dein Smartphone. Denn seine Signale sind nicht generisch. Sie sind persönlich an dich gerichtet – eine Nachricht, ein Like, eine Antwort. Dein Nervensystem interpretiert das nicht als „irgendeinen Reiz unter vielen“, sondern als „das betrifft mich direkt“.
Deshalb ist das Handy nicht einfach nur ein weiterer Zulauf in deine Reizbadewanne. Es ist der einzige Hahn, den du selbst aufdrehst. Immer wieder. Und freiwillig.
Die Reizflut dieser Welt kannst du nicht komplett ändern. Aber die Hand, die am Wasserhahn der digitalen Reize liegt – die ist deine.
Der eigentliche Kern ist das permanente Reagieren. Solange du auf jeden Reiz reagierst, bestimmt der Reiz deinen Moment – nicht du.
Und genau dafür gibt es eine hilfreiche Fähigkeit. Ein Forschungsteam um die Psychologin Anastasia Kozyreva vom Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin hat ihr einen Namen gegeben: kritisches Ignorieren.
Es ist das bewusste Wegsehen. Die Entscheidung, welchem Inhalt du keine Aufmerksamkeit mehr schenkst. Und jedes Mal, wenn du einem Reiz die Bühne verweigerst, tauchst du auf einer anderen Bühne wieder auf – auf der Bühne deines eigenen Lebens.
Kritisches Ignorieren dreht den Hahn zu. Aber leer wird die Wanne dadurch noch nicht. Dafür musst du zusätzlich den Stöpsel ziehen.
Und der Stöpsel ist die Stille.
Kozyreva, A. et al. (2022/2023). Kritisches Ignorieren als wichtige Fähigkeit im digitalen Zeitalter. Max-Planck-Gesellschaft. → Kritisches Ignorieren – Max-Planck-Institut
Diese Folge beginnt mit einer Frage, die mir eine Schülerin gestellt hat: Sind KI-Früchte schlecht für Kinder?
Ich hatte von dem Trend noch nie gehört. Es handelt sich dabei um kurze, KI-generierte Videos, in denen Früchte und Gemüse mit menschlichen Körpern auftreten. Sie streiten über ihre Beziehung, sie gehen fremd, sie rächen sich, unterlegt mit dramatischer Musik und flachen Dialogen.
Die Fachstelle jugendschutz.net beobachtet den Trend seit Anfang des Jahres und warnt, dass sich darunter auch rassistische Inhalte finden und solche, die blutige Gewaltszenen gegen Frauen zeigen. Ihre Sorge: Wenn Kinder und Jugendliche das unreflektiert als Unterhaltung konsumieren, kann eine Normalisierung und Werteverschiebung stattfinden.
Warum sollte man KI-Früchten keine Bühne geben?
Die KI produziert diese Videos in Massen, in Endlosschleife, mit wachsender Reichweite. Diese Bühne ist ein Geschäftsmodell.
Diese Videos werden nicht verbreitet, weil sie gut sind. Sie werden verbreitet, weil die Plattformlogik nach Emotionalisierung, Sensation und Streit sortiert, nicht nach Qualität. Und die hohen Klickzahlen sind der Grund, warum sie überhaupt produziert werden. Damit lässt sich Geld verdienen.
Das Entscheidende dabei: Es ist völlig egal, ob du hinschaust, weil es dich unterhält, oder ob du hinschaust, weil es dich empört. Der Algorithmus unterscheidet das nicht. Empörung ist genauso wertvoll wie Zustimmung.
Wer aus Sorge klickt, finanziert diesen Trend mit.
Und ja, mir ist bewusst, was ich hier gerade tue. Ich rede über genau den Inhalt, dem ich keine Bühne geben will. Der Unterschied ist nur: Ich rede darüber, um ihn einordnen zu können. Angeschaut habe ich mir die Videos bis heute nicht.
Genau diesen Unterschied können unsere Kinder noch nicht machen.
Solche Inhalte gilt es mit deinem Kind zu relativieren. Wenn dich das Thema KI-Früchte gerade beschäftigt, dann findest du auf der Webseite schau-hin.info einen Medienratgeber für Eltern, der dabei hilft, mit Kindern über genau solche Inhalte ins Gespräch zu kommen. Denn ganz klar können unsere Kinder mit solchen Inhalten nicht einfach alleine zurechtkommen lassen.
Deutschlandfunk (2026): KI-Früchte auf TikTok und Instagram gehen viral. Neuer Trend wirft Fragen auf.
jugendschutz.net: Hinweis zu den viralen KI-Fruchtvideos
Wir hatten einen Vorteil, den unsere Kinder nicht mehr haben: Wir sind ohne Smartphone aufgewachsen. Wir kennen ein Leben davor.
Und deshalb mein Appell von Herzen an alle Eltern: Schaut euch euer eigenes Smartphone-Verhalten nachsichtig und ehrlich an. Nicht, um euch zu verurteilen. Sondern um für eure Kinder die Weichen anders zu stellen.
Denn Kinder hören am Ende nicht auf das, was wir sagen. Sie werden zu dem, was wir ihnen vorleben.
Warum schaut man sich so etwas überhaupt an?
Darf ich dir eine Gegenfrage stellen? Du fährst an einem Autounfall vorbei, die Rettungskräfte sind schon da und kümmern sich. Du kannst ohnehin nichts tun.
Guckst du weg?
Die wenigsten tun das. Und wer es tut, tut es aus einem sehr bewussten Grund: Der Mensch weiß, dass Bilder von einem Unfallort im Kopf bleiben. Ein Leben lang.
Alle anderen schauen hin. Und das ist auch ein zutiefst menschlicher Reflex.
Genau dieser Reflex ist es, der Trends wie die KI-Früchte überhaupt erst möglich macht. Nicht der Inhalt zieht dich an. Die Abweichung zieht dich an, das Ungewöhnliche, das Bedrohliche, das Kaputte.
Und jetzt kommt der Teil, der wirklich unangenehm ist.
Je voller die Reizflut wird, desto extremer muss etwas sein, um überhaupt noch aufzufallen.
Und das kannst du dir so vorstellen: Die Landschaft an der Autobahn ist vielleicht langweilig, der Unfall nicht. Da leuchten Warnsignale, da geht es um Leben und Tod, da ist etwas zerstört. Das bindet deine Aufmerksamkeit sofort.
Genauso ist es online. Weil ringsherum ohnehin schon alles blinkt und schreit, dringt nur noch das Schrillste durch. Der Rage-Bait. Die Clickbait-Vorschaubilder mit aufgerissenen Augen und roten Pfeilen. Die immer drastischeren Schlagzeilen.
Und die KI-Früchte, sie funktionieren eben wegen der Reizüberflutung. Sie brauchen den Lärm ringsherum, um überhaupt gehört zu werden. Und weil wir in der Reizüberflutung immer mehr abstumpfen, haben Inhalte wie diese einen perfekten Nährboden, nämlich unsere Abgestumpftheit.
Wir stumpfen aus reinem Selbstschutz ab. Wir müssen es sogar. Niemand könnte sich mit allem befassen, was ihm täglich begegnet. Also sortiert dein Kopf aus.
Nur: Genau dieses Aussortieren ist es, das dem Extremen die Tür öffnet.
Die eine Minute Stille hat dir gezeigt, wie voll deine Wanne ist.
Was sie dir noch nicht gezeigt hat: was eigentlich darunter liegt.
Genau dafür gibt es das Open Door. Eine Live-Session von 45 Minuten in der du nicht zuhörst, sondern selbst arbeitest.
Wir gehen gemeinsam durch eine Übung. Sie besteht aus drei Schritten, und in jedem einzelnen erfährst du etwas über dich.
Und dann siehst du zum ersten Mal, was dir die Reizflut eigentlich wegnimmt.
Was du mitbringst
Stift, Papier und dein Handy.
Ja, dein Handy. Das ist kein Versehen.
Du brauchst keine Kamera, kein Mikro, keine Vorbereitung. Du darfst einfach nur da sein und zuhören. Wenn du dich zeigen oder reden willst, gerne. Wenn nicht, auch gut.
Einmal im Monat, mittwochs um 20:00 Uhr. Kostenfrei, über Zoom. Die nächsten Termine findest du auf der Anmeldeseite.
Dein nächster Schritt
Wenn „so weitermachen wie bisher“ für dich keine Option ist, dann schaue dir deine Handynutzung genau an.
Die entscheidenden Stellschrauben liefert dir das Workbook „Bewusst Offline: 7 Tage Social Media Detox”. Es führt dich durch einen Prozess von sieben Tagen. Nicht mit Verboten und Zeitlimits, sondern mit Tests, Beobachtungen und Fragen, die dich zu deinen eigenen Antworten bringen.
Du legst frei, was hinter deinen Handygewohnheiten steckt. Nicht als Theorie, sondern in dem Moment, in dem du zum Handy greifst.
So gestaltest du Schritt für Schritt deine selbstbestimmte Handynutzung und entscheidest in Zukunft selbst, wann das Smartphone in deine Hand gehört, damit du mehr vom echten Leben hast.
Du bestimmst das Tempo. Die sieben Tage sind deine Begleiter.
Die Reizüberflutung ist die erste von acht Kräften. Und sie ist die Kraft, die den Boden bereitet.
Denn was diese Folge zeigt, ist nur der Anfang: Dein Nervensystem ist erschöpft, dein Kopf sortiert aus, und ausgerechnet dadurch kommt das Handy noch mehr durch. Es ist der einzige Hahn, den du selbst aufdrehst.
Was diese Folge aber nicht erklärt, ist das hier: Warum lässt deine Hand den Hahn nicht mehr los?
Darum geht es in der nächsten Folge. Die Kraft 2 ist dein Belohnungssystem, und es gehört längst nicht mehr dir.
Bis dahin: Zieh ruhig mal den Stöpsel und gib deinem Nervensystem eine Pause. Komm mit mir zusammen in zwei Tagen, am Donnerstag, wieder raus in die Natur zum Silent Walk.
Schuhe an und raus. Das ist kein Zusatzangebot, das ist der Stöpsel.
Und damit wünsche ich dir einen wunderbaren Tag. Mach eine Erfolgsgeschichte daraus und keine Verzichtsübung.
Bis Donnerstag, deine Alwina.
Life Coach für digitale Balance und persönliche Entwicklung
Alwina Simon ist Life Coach für digitale Balance und persönliche Entwicklung. Mit D-Days for Detox begleitet sie Menschen auf dem Weg raus aus dem Algorithmus-Loop, rein in die Präsenz, zurück ins echte Leben. Jeden Dienstag und Donnerstag als Podcast auf wowsessions.de.
Website: wowsessions.de Kontakt: office@wowsessions.de
Der 7-Tage Social Media Detox und die Inhalte der WOW Sessions ersetzen keine Therapie oder psychologische Beratung. Manche Themen oder persönliche Entwicklungsprozesse können tiefe Emotionen berühren. Bei starken emotionalen Belastungen, Suchtverhalten oder psychischen Erkrankungen suche bitte professionelle Hilfe auf. Die Inhalte hier sind ein Einstieg in Selbstreflexion und persönliches Wachstum, aber kein medizinisches oder therapeutisches Programm.
Du willst tiefer gehen?
Wer sich selbst besser kennen möchte – nicht nur kognitiv, sondern wirklich – dem empfehle ich zwei Wege:
🌊 Bewusst Offline! Starte deinen 7-Tage Social Media Detox mit dem Workbook.
Weil echter Selbstkontakt erst entsteht, wenn der digitale Lärm verstummt.
📖 G.DANKE erzählt die Geschichte meiner persönlichen Entwicklungsreise.
Vom ersten Synchronizitäts-Erlebnis bis zu den Antworten, die ich fand.
Vielleicht findest du darin auch Antworten für deine eigene Reise.
💌 Bleib verbunden
Der Waverider Newsletter bringt dir Impulse für mehr Bewusstsein, weniger Ablenkung und echte Selbstkenntnis.
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The Song is humanity
