WOW Sessions

WOW Sessions - Ein Podcast über das Leben an sich. Finde Bedeutung im Leben, Antworten auf große Fragen & neue Erkenntnisse. Lass dich zu deiner persönlichen Entfaltung inspirieren.

Life Coaching

L-2

Co-Abhängigkeit: „Armut als Tugend“

Erkenne die Sucht nach Mangel

„Man gibt übermäßig (Hingabe, Treue, Aufopferung), um „gebraucht“ zu werden – weil man tief drin glaubt: Nur wenn ich nützlich bin, werde ich geliebt / bleibe ich sicher / verdiene ich meinen Platz.“

Durch diesen Satz verstand ich, woher mein Perfektionismus kommt.

Es treibt mich zu extrem viel Arbeit, weil ich mich gebraucht, nützlich und damit → geliebt fühlen will. Weil ich gesehen und wahrgenommen werden will – wie übrigens so ziemlich jeder Mensch auf dieser Erde!

Doch was, wenn hinter dem Perfektionismus kein hoher Anspruch steckt – sondern eine tiefsitzende Sucht nach Mangel?

Genau das habe ich jetzt bei mir entdeckt.

In dieser Folge teile ich einen Durchbruch, der mich selbst überrascht hat. Ausgelöst durch ein tiefes Gespräch mit Michela Straub über Human Design und Gene Keys – und durch eine intensive Analyse meines eigenen Charts – landete ich bei einem Begriff, der mich zunächst erschreckt hat: Co-Abhängigkeit.

Cover der Podcastfolge L 2 \ Co-Abhängigkeit: „Armut als Tugend“ – Erkenne die Sucht nach Mangel \ Alwina Simon - Wow Sessions, der Podcast über das Leben an sich // Credits: Richard Gatley via unsplash.com

„Ich gebe zu viel. Ich arbeite zu viel. Ich mache es allen recht – nur mir selbst nicht.“

Das tue ich nicht, weil ich so hilfsbereit bin, sondern weil tief in mir der Glaube sitzt: Nur wenn ich nützlich bin, habe ich einen Platz. Nur wenn ich gebe, werde ich geliebt.

Doch was genau steckt dahinter?! Was ist die Ursache dieses lähmenden Übels? Finde es mit mir in dieser Folge heraus! Hier spreche ich darüber:

  • was Co-Abhängigkeit wirklich bedeutet – jenseits von Fachbegriffen, mitten aus meinem eigenen Leben und Entwicklungsprozess.
  • wie sie sich im Alltag und im Job zeigt, oft ohne dass wir es merken.

Du wirst erkennen, warum hinter Geldblockaden oft gar keine Geldthemen stecken.

Und du lernst auch eine Möglichkeit kennen, dich dieser negativen Prägung zu entledigen, indem du dich neu „programmierst“, zu nehmen, ohne dich dafür schuldig zu fühlen.

Diese Folge ist für dich:

Wenn du beim Wort „Mangel“ sofort aufhorchst.

Wenn du kein Halten kennst, wenn du gibst, und wenn du nichts oder nur ungern etwas für deine Leistung verlangst. Wenn du funktionierst, aber deine eigenen Wünsche dabei auf der Strecke bleiben. Wenn du heimlich darauf wartest, dass man dir das zurückgibt, was du selbst ganz selbstverständlich gibst.

Am Ende der Folge findest du eine Einladung zu einer besonderen Meditation.

Wenn du tiefer und in die Transformation gehen möchtest – direkt in die Stille, in die Wärme, ins Spüren – dann höre dir meine Meditation hier oder auf meinem YouTube-Kanal an. Sie ist zeitgleich erschienen und wartet auf dich. 👇

🎥 Zur Meditation: V-2 \ Schluss mit „Armut als Tugend“ – Meditation für Fülle, Selbstwert und innere Freiheit.

Das Finanz- und Abhängigkeitsdrama

In dieser Wow Session teile ich meinen aktuellen Durchbruch mit dir. Dieser Beitrag ist Michela gewidmet, weil ein tiefes Gespräch mit ihr über Human Design und Gene Keys mir den entscheidenden Anstoß gegeben hat.

Plötzlich passte alles zusammen – und genau dadurch wurde mein jahrelanges, verzweifeltes Finanz- und Abhängigkeitsdrama wieder hochgespült. Ich brauche Geld, kann es aber nicht wirklich annehmen. Ich gebe übermäßig, opfere mich auf, um gebraucht zu werden – weil tief drin der Glaube sitzt: Nur wenn ich nützlich bin, werde ich geliebt, gesehen und habe einen Platz.

Durch Impulse, Horoskop-Vergleiche und eine intensive KI-gestützte Chart-Analyse landete ich beim Gene Key 19 und seinem Schatten: Co-Abhängigkeit. Und damit fiel ein Puzzleteil nach dem anderen an seine Position:

  • mein alter Job „Ich mache es allen recht, nur mir selbst nicht“,
  • die Kindheitsprägung „Armut ist Tugend“,
  • und das Analyse-Output „Solange die Basics da sind, ist alles andere Luxus“

führten zu einer einzigartigen Aufschlüsselung meiner Co-Abhängigkeit.

Es war der 17. Februar 2019: Mein Mann ist auf einem Flug nach Kanada, und die Kids und ich haben spontan beschlossen, einen Filmabend zu machen. Wir sahen den Film Merida – Legende der Highlands und ich erkannte mich plötzlich in der Rolle der Königin wieder, die versucht, ihre Tochter zu einer Prinzessin zu erziehen, anstatt sie so gewähren zu lassen, wie sie ist. Ich erkannte, dass meine Tochter eine Mutter hat, die sie auf Distanz hält, sie bevormundet und sie nicht wirklich so sieht, wie sie ist, sondern sie zu jemand anderem machen will.

Während wir noch den Film sahen, passierte auf einmal etwas Erstaunliches. Meine Tochter lag, wie immer, weit weg von mir auf der anderen Seite des Sofas. Ich bemerkte das, und etwas in mir sagte: »Das geht so nicht. Du willst ihr näherkommen, aber wie üblich bevorzugst du die Distanz.« Da sie ohnehin gerade mit ihrem kleinen Bruder zankte, sagte ich ihr, sie solle sich zu mir setzen. Also kam sie zu mir, aber sie saß stocksteif neben mir. »So weit ist es jetzt also! Sie will sich nicht einmal mehr von alleine ankuscheln, ich habe es ihr erfolgreich abtrainiert«, dachte ich und tat etwas, was ich von allein nie getan hätte.

Cover des Buchs „G.DANKE” von Alwina Simon. Zu sehen ist eine schwarze Katze, die auf einem Haufen loser Blätter sitzt und nach links blickt. Der Hintergrund ist in einem milden Gelbton gehalten, sodass der Kontrast zwischen Schwarz und Gelb sehr hoch ist. Der Titel „G.DANKE” steht senkrecht am linken Rand und hebt sich dadurch prominent ab. / Credits: Nathan Riley via unsplash.com

Das Finanz- und Abhängigkeitsdrama

In dieser Wow Session teile ich meinen aktuellen Durchbruch mit dir. Dieser Beitrag ist Michela gewidmet, weil ein tiefes Gespräch mit ihr über Human Design und Gene Keys mir den entscheidenden Anstoß gegeben hat.

Plötzlich passte alles zusammen – und genau dadurch wurde mein jahrelanges, verzweifeltes Finanz- und Abhängigkeitsdrama wieder hochgespült. Ich brauche Geld, kann es aber nicht wirklich annehmen. Ich gebe übermäßig, opfere mich auf, um gebraucht zu werden – weil tief drin der Glaube sitzt: Nur wenn ich nützlich bin, werde ich geliebt, gesehen und habe einen Platz.

Durch Impulse, Horoskop-Vergleiche und eine intensive KI-gestützte Chart-Analyse landete ich beim Gene Key 19 und seinem Schatten: Co-Abhängigkeit. Und damit fiel ein Puzzleteil nach dem anderen an seine Position:

  • mein alter Job „Ich mache es allen recht, nur mir selbst nicht“,
  • die Kindheitsprägung „Armut ist Tugend“,
  • und der Analyse-Output „Solange die Basics da sind, ist alles andere Luxus“

führten zu einer einzigartigen Aufschlüsselung meiner Co-Abhängigkeit.

Meine Tochter war 11 Jahre alt. Und ich, mit 38 Jahren, war Gift für sie.

Warum? Weil etwas in mir bitter enttäuscht sprach: „Was ich nicht hatte, das kriegst du auch nicht!“ Zum ersten Mal wurde ich mir hier meines verletzten inneren Kindes bewusst.

Was ist das innere Kind?

Damit du weißt, wovon die Rede ist, lass mich dir erklären, was das innere Kind ist: Das innere Kind ist die Gesamtheit der intensiven Gefühle, Erinnerungen und Erfahrungen aus deiner Kindheit. Ein bunter Cocktail aus allen möglichen Erfahrungen, wie ich gern sage. Manchmal schmeckt er bitter, manchmal süß.

Höre im Podcast die geführte Visualisierung, um deinem inneren Kind zu begegnen.

Tief in dir spürst du, dass dieses Kind jemanden braucht, der für es da ist, solange es sich noch nicht selbst ausdrücken und versorgen kann. Jemanden, der dieser kleinen Seele Sicherheit und Geborgenheit schenkt und sie wahrnimmt. Jemanden, der dieses Kind hört und sieht, der es trägt und versteht, der es nährt und ihm glaubt, der mit ihm Faxen macht und lacht, der seine kleine Welt ernst nimmt und es Neues entdecken lässt. Jemand, der diesem Kind einfach nur nahe ist und ihm immer gibt, was es braucht – ohne zu zögern, ohne es infrage zu stellen, ohne eine Gegenleistung zu verlangen, ohne dass es etwas dafür tun müsse.

Ein kleines blondes Mädchen in einem roten Kleid steht an der Scheibe eines großen Aquariums. Ihre schemenhafte Reflexion ist in dem Glas erkennbar. Sie hat die Arme nach oben auf das Glas gelegt. Es sieht so aus, als berühre sie einen geisterhaften Zwilling, der sich hinter der Scheibe befindet. / Credits: Bekah Russom via unsplash.com

Hallo, ich bin Alwina – und ich bin co-abhängig.

Mein Perfektionismus, die endlose Arbeit, die finanzielle Blockade – alles ein verzweifelter Ersatz, um mich wertvoll und geliebt zu fühlen.

Der Wendepunkt: Ich darf nehmen, ohne Schuld zu spüren, und geben, ohne mich aufzuopfern. Das ist die Umkehrung, die alles verändern kann.

Zum Abschluss habe ich eine Meditation für mein Sonnenkind und meinen wahren Selbstwert erschaffen – und lade dich ein, mit mir in die Transformation der Co-Abhängigkeit zu gehen.

Doch zunächst, was ist Co-Abhängigkeit?

In Kürze: Co-Abhängigkeit (auch Codependency) beschreibt ein dysfunktionales Beziehungsmuster, in dem eine Person die eigenen Bedürfnisse, Grenzen und Authentizität stark zurückstellt, um die (vermeintliche) Sicherheit, Liebe oder den Platz in einer Beziehung zu erhalten – oft durch übermäßiges Geben, Helfen, Kontrollieren oder Sich-Aufopfern.

Ursprünglich aus dem Suchtbereich (Angehörige von Alkohol- oder Suchtkranken), wird der Begriff heute breiter verstanden: als gelernte emotionale Abhängigkeit, bei der das eigene Wohl von der Wahrnehmung/Nützlichkeit für andere abhängig gemacht wird, was zu Erschöpfung, Selbstverlust und innerer Leere führt.

Was ist Co-Abhängigkeit?

Die ausführlichere Beschreibung für diejenigen, die tiefer gehen möchten: Co-Abhängigkeit beschreibt ein Beziehungsmuster, bei dem jemand sein Selbstwertgefühl stark daraus bezieht, gebraucht zu werden – oft, indem man Verantwortung für Probleme, Gefühle oder Verhalten anderer übernimmt. Ursprünglich wurde der Begriff im Kontext von Sucht (z. B. Alkoholabhängigkeit) verwendet, heute beschreibt er allgemein ein übermäßiges Sich-Anpassen, Retten-Wollen und Vernachlässigen eigener Bedürfnisse.

Typisch sind:

  • Schwierigkeiten, Nein zu sagen
  • Starkes Bedürfnis nach Anerkennung
  • Übernahme von Verantwortung für andere
  • Angst vor Konflikten oder Ablehnung
  • Eigene Bedürfnisse werden zurückgestellt

Wie äußert sich Co-Abhängigkeit im Job?

Im beruflichen Kontext zeigt sich Co-Abhängigkeit oft subtil – und wird manchmal sogar zunächst als „besonders engagiert“ wahrgenommen.

1 \ Übermäßige Verantwortungsübernahme

  • Du übernimmst ständig Aufgaben anderer.
  • Du fühlst dich verantwortlich für die Stimmung im Team.
  • Fehler von Kolleg:innen belasten dich, als wären es deine eigenen.

2 \ Schwierigkeiten mit Grenzen

  • Du sagst selten Nein – selbst bei Überlastung.
  • Du arbeitest regelmäßig länger, ohne dass es erwartet wird.
  • Urlaub oder Pausen lösen Schuldgefühle aus.

3 \ Selbstwert über Leistung

  • Dein Wertgefühl hängt stark von Lob, Feedback oder Produktivität ab.
  • Kritik trifft dich übermäßig hart.
  • Du definierst dich primär über deine Rolle im Unternehmen.

4 \ Retter-Rolle im Team

  • Du versuchst ständig, Konflikte zu schlichten.
  • Du „rettest“ Kolleg:innen vor Konsequenzen.
  • Du deckst Schwächen anderer, auch wenn es dich selbst belastet.

5 \ Bindung an problematische Arbeitsumfelder

  • Du bleibst lange in toxischen Strukturen.
  • Du hoffst, durch noch mehr Einsatz die Situation zu „reparieren“.
  • Du rechtfertigst problematisches Verhalten von Vorgesetzten.

Gesunde Unterstützung

Ich helfe freiwillig

Ich kenne meine Grenzen

Ich darf Fehler machen

Ich bin wertvoll unabhängig von Leistung

Co-abhängiges Muster

Ich fühle mich verantwortlich

Ich übergehe meine Grenzen

Ich muss alles richtig machen

Mein Wert hängt von Leistung ab

Mögliche Folgen im Job

  • Burnout oder chronische Erschöpfung
  • Groll oder innere Frustration
  • Ungleichgewicht in Teams
  • Fehlende berufliche Weiterentwicklung (weil man „unersetzlich“ in Helferrolle bleibt)

Einige Selbstreflexionsfragen

Habe ich Angst, abgelehnt zu werden, wenn ich Nein sage?

Fühle ich mich für die Emotionen anderer im Team verantwortlich?

Vernachlässige ich regelmäßig meine eigenen Bedürfnisse für die Arbeit?

Bleibe ich in ungesunden Situationen aus Loyalität?

Deine Einladung, aus der Sucht nach Mangel auszusteigen

Wenn du tiefer und in die Transformation gehen möchtest – direkt in die Stille, in die Wärme, ins Spüren – dann höre dir meine Meditation hier oder auf meinem YouTube-Kanal an. Sie ist zeitgleich erschienen und wartet auf dich. 👇

🎥 Zur Meditation: V-2 \ Schluss mit „Armut als Tugend“ – Meditation für Fülle, Selbstwert und innere Freiheit.

L·O·V·E·D

Fünf Podcast-Formate warten auf dich und vertiefen deine Reise

Profilbild von Mentorin und Life Coach Alwina Simon von 2023

HI, ICH BIN ALWINA

Mentorin für Verbundenheit, Autorin & Podcast Host

Über die Autorin

Alwina Simon ist Mentorin für Verbundenheit, Autorin von G.DANKE und Podcast Host der Wow Sessions. Sie begleitet Menschen auf dem Weg von digitaler Ablenkung zu echter Selbsterkenntnis durch den Waverider-Newsletter und die Wow Sessions in ihrem Podcast.

Kontakt

Website: wowsessions.de Kontakt: office@wowsessions.de

Disclaimer

Der 7 Tage Social Media Detox ersetzt keine Therapie. Bei starken emotionalen Belastungen oder Suchtverhalten suche bitte professionelle Hilfe. Das 7-Tage-Programm ist ein Einstieg in Selbstreflexion – kein medizinisches Programm.

Deine nächsten Schritte

Du willst tiefer eintauchen?

🌊 Beginne mit dem praktischen Einstieg

7-Tage Social Media Detox
Von digitaler Ablenkung zurück zu dir selbst – in 7 Tagen

📖 Lies meine Geschichte – wie alles begann

Buch G.DANKE
Vom Ereignis auf dem Feld zur Entfaltung in Verbundenheit

💫 Verstehe, was Verbundenheit ist

Was ist LOE?
Wer bist du, wenn dir das V fehlt?

🗓 Lass uns in deine Welt eintauchen!
Erlebe 90 Minuten mit mir im Erkundungs-Call. Nur du, ich und das, was gerade in dir zur Sprache kommen will.

Höre die Wow Sessions direkt hier oder auf:

💌 Bleib verbunden

Waverider- Newsletter

Impulse für deinen Weg zu mehr Verbundenheit – direkt in dein Postfach.

Join the Dance

The Song is humanity